Zurück zu Aus der Praxis

PRAXISGESCHICHTE 03 · Strategie­entwicklung

Aus Wachstumschancen eine gemeinsame Richtung entwickeln

Kundenbedarf, Ertragsbeiträge und verfügbare Kapazitäten abwägen – und daraus klare Schwerpunkte für die Weiterentwicklung ableiten.

Die Ausgangslage

Das Unternehmen hatte sich über Jahre erfolgreich entwickelt. Für die nächsten Schritte lagen verschiedene Ideen auf dem Tisch: zusätzliche Leistungen, neue Kundengruppen und der Ausbau bestehender Geschäftsbeziehungen.

Die Geschäftsführung wollte gemeinsam mit dem Führungsteam klären, welche Möglichkeiten am besten zum Unternehmen passten und wo die verfügbaren Mittel eingesetzt werden sollten.

Das bestehende Geschäft genauer verstehen

Wir begannen mit einem Blick auf das bestehende Geschäft. Gemeinsam betrachteten wir Kundenstruktur, Ertragsbeiträge und die Auslastung wichtiger Ressourcen. Mitarbeitende aus Vertrieb und operativen Bereichen ergänzten, welche Anforderungen hinter den Zahlen standen.

Bei einem umsatzstarken Kundensegment lohnte sich ein genauerer Blick. Die Aufträge enthielten viele individuelle Anpassungen. Deren Aufwand war auf mehrere Bereiche verteilt und in der bisherigen Auswertung nur teilweise erkennbar.

Wir verfolgten ausgewählte Aufträge gemeinsam nach und machten die zusätzlichen Abstimmungen und Bearbeitungsschritte sichtbar. Dadurch erhielt die Diskussion über weiteres Wachstum eine konkretere Grundlage.

Optionen prüfen und Schwerpunkte setzen

Anschließend entwickelte das Führungsteam mehrere Optionen. Für jede wurden Marktchancen, benötigte Fähigkeiten, Investitionen und Auswirkungen auf den laufenden Betrieb betrachtet.

Der Wendepunkt: das neue Angebot gezielt eingrenzen

Eine mögliche neue Leistung prüfte das Team zusätzlich in Gesprächen mit ausgewählten Kunden. Deren Rückmeldungen zeigten, welche Bestandteile tatsächlich gebraucht wurden. Das Angebot wurde daraufhin stärker eingegrenzt und ließ sich mit den vorhandenen Fähigkeiten besser umsetzen.

Aus diesen Arbeitsschritten entstand eine gemeinsame Ausrichtung mit klaren Schwerpunkten. Für die Umsetzung wurden Verantwortliche, erste Maßnahmen und Entscheidungstermine vereinbart. Ebenso hielt das Team fest, welche Vorhaben zunächst zurückgestellt wurden.

Strategie als Entscheidungshilfe im Alltag

Bei einer späteren Kundenanfrage nutzten Vertrieb und Geschäftsführung die neuen Kriterien erstmals gemeinsam. Sie prüften den möglichen Ertrag, den Anpassungsaufwand und die benötigten Kapazitäten. Auf dieser Grundlage entwickelten sie ein Angebot, das sowohl zum Kundenbedarf als auch zur gewählten Ausrichtung passte.

Damit stand die Strategie im nächsten Angebotsgespräch bereits als konkrete Entscheidungshilfe zur Verfügung.

Was Sie auf Ihren Betrieb übertragen können

Prüfen Sie eine Wachstumsidee anhand des Kundenbedarfs, des erwarteten Ertrags und des Aufwands für Ihren Betrieb. Holen Sie dazu Rückmeldungen von Kunden und den beteiligten Mitarbeitenden ein. Halten Sie anschließend fest, welche Vorhaben Vorrang haben, was zunächst zurückgestellt wird und wer die nächsten Schritte übernimmt.

Wenn mehrere Wachstumsideen um Ihre Kapazitäten konkurrieren

Welche Chancen passen zu Ihrem Unternehmen? Welchen Aufwand bringen sie mit sich, und was sollte zunächst warten? Im unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir Ihre Ausgangslage und wie Sie zu nachvollziehbaren Prioritäten kommen können.

Ihr unverbindliches Erstgespräch
Strategie gemeinsam entwickeln